Frisch aus der Presse:

KANADA
Elektronische Einreise-Erlaubnis wird Pflicht

Deutsche ohne Visum können künftig nicht mehr wie gewohnt nach Kanada einreisen. Vom 1. Oktober an gilt die Pflicht, zuvor eine elektronische Einreise-Erlaubnis einzuholen.

Urlaub in Kanada ist von Anfang Oktober an nur noch mit einer elektronischen Einreise-Erlaubnis (eTA) möglich. Auf das Ende der derzeitigen Übergangsfrist am 30. September weist die Tourismusvertretung Destination Canada hin. Deutsche Reisende, die ohne ein Visum nach Kanada einreisen dürfen, müssen die Erlaubnis vor ihrem Reiseantritt online beantragen. Die eTA (Electronic Travel Authorization) wurde am 15. März 2016 eingeführt. Sie kostet 7 kanadische Dollar (4,80 Euro) und gilt für jeweils fünf Jahre.

Wenn Touristen Drittanbieter damit beauftragen, sie bei der eTA-Beantragung zu unterstützen, kann es dazu kommmen, dass diese Unternehmen mehr als 7 Dollar verlangen. Die höhere Gebühr erhebt dann aber nicht die kanadische Einwanderungsbehörde. In den USA gibt es bereits seit 2009 die elektronische Einreise-Erlaubnis (Esta). (dpa)

Quelle: FVW, 04.08.2016, 12:31 Uhr

 

URTEIL: Reisebüro haftet nicht bei Passungültigkeit

 Es sollte ein entspannter Urlaub bei Freunden in New York werden. Doch zwei nicht elektronisch lesbare Pässe machten der vierköpfigen Familie aus Niederkassel einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Für die entstandenen Kosten sollte das Reisebüro aufkommen.

Am Ende trat einzig die Mutter die Reise an. Ihr Ehemann blieb mit den Kindern am Frankfurter Airport zurück. Der gemeinsame Trip scheiterte an den nicht maschinenlesbaren Reisepässen der noch minderjährigen Kinder – denn die US-amerikanischen Behörden akzeptieren bei der Einreise nur Pässe, die auch elektronisch lesbar sind.

Geplant wurde der Familienurlaub teilweise in einem Bonner Reisebüro, wo man für 170 Euro Zugtickets zum Frankfurter Flughafen und zurück erwarb, und sich außerdem noch beim Ausfüllen der Esta-Anträge (Elektronisches System zur Einreisegenehmigung) unterstützen ließ.

Familie verlangt 4513 Euro Schadensersatz

Da die Traumreise platzte, verklagte die Familie das Reisebüro vor dem Bonner Amtsgericht (Aktenzeichen AG Bonn 111 C 4/16), auf insgesamt 4513 Euro Schadensersatz: 1820 Euro für die drei nicht genutzten Flugtickets, plus knapp 2700 Euro für die „entgangene Urlaubsfreude“. Der Zivilrichter ließ die Klage abweisen. Dem offiziellen Urteil zufolge mangelte es an einer ausdrücklichen Vereinbarung mit dem Reisebüro, dass deren Mitarbeiterin die Reisepässe prüfen sollte.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte bereits vor zwei Jahren entschieden, dass „die Gültigkeit des eigenen Reisepasses eine eigene rechtliche Angelegenheit des Reisenden“ sei. Es wäre nicht die Pflicht des Reiseveranstalters, seine Kunden darüber zu informieren.

Überhaupt schien die Klage zum Scheitern verurteilt, denn in der mündlichen Verhandlung hatte der Familienvater angegeben, auf das Problem von gültigen Pässen hingewiesen worden zu sein: Auf der Homepage der besagten Fluggesellschaft steht geschrieben, dass die Reisepässe bei einer USA-Reise maschinenlesbar sein müssen. (LEW)

Quelle: FVW 01.06.2016 , 12:24 Uhr

 

USA: Secure-Flight-Daten auch bei Überflügen

Von morgen an wollen die USA die Secure-Flight-Daten von Geschäftsreisenden und Urlaubern auch dann, wenn sie US-Territorium nur überfliegen. Bislang galt die Regelung nur für Flüge, die in den Staaten landen. Für Abflüge ab 8. März müssen die Airlines den amerikanischen Behörden auch bei Überflügen vorab den vollständigen Namen, Geburtsdatum und Geschlecht der Passagiere mitteilen. Die Daten werden mit den Fahndungslisten verglichen und sollen bei der Bekämpfung des Terrorismus helfen. Von Deutschland aus sind Flüge nach Kanada, Kuba und Mexiko betroffen. Dazu gehören die Lufthansa-Verbindungen von Frankfurt und Düsseldorf nach Toronto, von München nach Montreal und von Frankfurt nach Mexico City. Reisebüros, die sich und ihre Kunden informieren wollen, finden auf der Website der Transportation Security Administration (TSA) unter anderem eine Liste der Abflug- und Zielflughäfen, für die die neue Regelung gilt, und einen englischsprachigen Folder zum Download.

Infos für Reisebüros gibt es hier, die Liste der Ab- und Zielflughäfen hier

Quelle: TRAVEL ONE 07.03.2012

 

Frankfurt: Fluginformationen per E-Mail

Urlauber und Geschäftsreisende, die am Flughafen Frankfurt abfliegen oder ankommen, können sich seit Kurzem Informationen zu ihrem Flug automatisch per E-Mail schicken lassen. Dazu gehören mögliche Änderungen der Abflugs- und Ankunftszeiten oder des jeweiligen Gates. Außerdem gibt es Zusatzinfos etwa zum Check-in oder Abholer-Bereich, eine Parkempfehlung und die Kontaktdaten des Fraport Communication Centers, wo weitere Auskünfte per Telefon eingeholt werden können. Auch Abholern steht der neue Service zur Verfügung. Wer den "Flight Info Service" nutzen will, kann sich bis zu vier Wochen vor Abflug oder Ankunft auf der Reise-Homepage des Flughafens Frankfurt für seinen Flug registrieren lassen. 

Zum E-Mail-Service unter www.frankfurt-airport.de/emailFlightinfo

Quelle: TRAVEL ONE 24.03.2011

 

Wetterwarnungen auf einen Blick

Reisebüros, die ihre Kunden über aktuelle Wetterwarnungen für Europa informieren wollen, können die Website von Meteoalarm in die Favoritenliste aufnehmen. Die Homepage weist auf extreme Wetterlagen wie Starkregen. Hochwassergefahr, Schneestürme, schwere Gewitter, Sturmböen und Hitzewellen hin. Die Gefahrenstufe wird durch ein Farbsystem auf einer Landkarte ausgedrückt. Symbole zeigen an, um welche Wetterlage es sich handelt. Mit einem Klick auf eine Region innerhalb eines Landes gibt es detaillierte Informationen. Meteoalarm ist ein Projekt von 30 nationalen Wetterdiensten in Europa.

Wetterwarnungen unter www.meteoalarm.de

Quelle: TRAVEL ONE 13.12.2010

 

USA: Neue Passagierrechte treten in Kraft

Am Donnerstag (29.04.2010) treten in den USA neue Rechte für Flugreisende in Kraft. Die Regelung betrifft Passagiere von Inlandsflügen, die mit großen Verspätungen auf der Rollbahn festsitzen. Die Fluggesellschaften dürfen künftig maximal drei Stunden auf den Abflug warten. Dann müssen sie den Gästen die Möglichkeit bieten, das Flugzeug zu verlassen. Nach zwei Stunden Wartezeit auf der Rollbahn müssen die Passagiere mit Trinkwasser und Essen versorgt werden. Außerdem müssen funktionierende Toiletten zur Verfügung stehen. Falls nötig muss auch die medizinische Betreuung von Passagieren sichergestellt werden. Hintergrund für die neue Regelung sind stundenlange Wartezeiten auf den Flughäfen, die zum Beispiel während des Winters im Nordosten der USA keine Seltenheit sind. Fluggesellschaften, die gegen die "Tarmac Rule" verstoßen, drohen Strafen bis zu 27.500 Dollar pro Passagier. In den amerikanischen Medien wird deshalb bereits spekuliert, dass die Airlines verspätete Flüge lieber ganz ausfallen lassen könnten, als die hohen Strafen zu riskieren.

Quelle: TRAVEL ONE 28.04.2010

 

USA: Gezielte Passagierkontrollen

Die USA wollen zur Terroristen-Abwehr bei den Passagierkontrollen an den Flughäfen künftig gezielter verdächtige Personen unter die Lupe nehmen. Nach dem gescheiterten Anschlag auf eine Delta/Northwest-Maschine im vergangenen Dezember hatte die US-Regierung zunächst Passagiere aus 14 Ländern, darunter Libyen, Jemen, Nigeria und Pakistan, verschärft kontrolliert. Jetzt sollen die Daten aller Flugreisenden in die USA mit den Informationen von US-Behörden und der Geheimdienste abgeglichen werden. Kommt es dabei zu Auffälligkeiten, muss sich der betroffene Passagier einer verschärften Kontrolle unterziehen. Gleichzeitig sollen beim Check-in und Boarding die Stichprobenkontrollen verstärkt werden. Dabei sollen zum Beispiel spezielle Teams zum Aufspüren von Sprengstoff eingesetzt werden.

Quelle: TRAVEL ONE 06.04.2010

USA: Liste der verbotenen Gegenstände

Nach dem vereitelten Anschlag auf eine Northwest-Maschine in Detroit  müssen Flugreisende in die USA jetzt verschärfte Sicherheitskontrollen über sich ergehen lassen. Seit gestern werden zum Beispiel Koffer und Gepäckstücke strenger kontrolliert. Reisende, die Ärger aus dem Weg gehen wollen, sollten beim Kofferpacken darauf achten, keine verbotenen Gegenstände mitzunehmen. In einer Liste führt die Transportation Security Administration (TSA) auf, welche Gegenstände nicht im Handgepäck oder im aufgegebenen Gepäck mit an Bord genommen werden dürfen. Dazu gehören zum Beispiel bestimmte Arten von Rasierklingen und Feuerzeugen  sowie bestimmte Sportgegenstände. Die Liste kann auf der TSA-Homepage kostenlos heruntergeladen werden.

Die Liste der verbotenen Gegenstände zum Download

TRAVEL ONE: 05.01.2010

US-Airlines heben Gebühren an

Die amerikanischen Fluggesellschaften drehen kräftig weiter an der Gebührenschraube. Passagiere von Delta Air Lines müssen auf inneramerikanischen Flügen in der Economy Class für den ersten aufgegebenen Koffer künftig 23 statt 15 Dollar zahlen. Der zweite Koffer kostet 32 statt 25 Dollar. Fluggäste, die nicht den Online-Check-in nutzen, zahlen zusätzlich zwei Dollar für den ersten und drei Dollar für den zweiten Koffer. Bei Continental Airlines gelten die gleichen Preise für Flüge ab dem 16. Januar. Erfahrungsgemäß dürfte es nicht lange dauern, bis andere Fluggesellschaften nachziehen. Im Nachbarland Kanada hat Air Canada eine Gepäckgebühr für Flüge ab dem 19. Januar eingeführt. Bei Flügen von und nach Europa zahlen Economy-Passagiere für den zweiten aufgegebenen Koffer künftig eine Gebühr von 50 kanadischen Dollar beziehungsweise 35 Euro.

TRAVEL ONE: 14.01.2010

Auch United kassiert für den ersten Koffer (13.06.2008)

Nach American Airlines führt jetzt auch Lufthansa-Partner United Airlines eine Gebühr für das erste aufgegebene Gepäckstück ein. Vom 18. August an zahlen Passagiere in der Economy Class auf inneramerikanischen Flügen und im Verkehr zwischen den USA und Kanada 15 Dollar pro Strecke. Ausgenommen sind Vielflieger mit Premier-Status. Für den zweiten Koffer verlangt United 25 Dollar. Die Gebühr für weitere Koffer, Übergepäck oder Sondergepäck steigt je nach Gepäckstück von 100 auf 125 Dollar beziehungsweise von 200 auf 250 Dollar. United geht davon aus, dass die neuen Gebühren pro Jahr rund 275 Millionen Dollar an zusätzlichen Einnahmen bringen. Detaillierte Gepäckinfos gibt es unter www.united.com/baggage.

American kassiert schon für den ersten Koffer (23.05.2008)

Passagiere von American Airlines müssen bei inneramerikanischen Flügen künftig tiefer in die Tasche greifen. Als erste große US-Fluggesellschaft führt American eine generelle Gepäckgebühr ein. Vom 15. Juni an müssen Passagiere der günstigen Buchungsklassen in der Economy nicht nur für das zweite, sondern bereits für das erste aufgegebene Gepäckstück bezahlen. Für den ersten Koffer verlang AA 15 Dollar, für den zweiten 25 Dollar pro Strecke. Macht für Hin- und Rückflug zusammen 80 Dollar. Wer mehr als zwei Koffer mitnimmt, zahlt bis zu 200 Dollar oneway. Vielflieger sowie Passagiere der First und Business Class sind von der Regelung ausgenommen. Die Gebühr wird auch bei Zubringerflügen von American Eagle und American Connection fällig.

Kommentar vom Webmaster: wir achten weiterhin auf der Wahl der Airlines für unseren Gruppen. American Airlines bleibt weiterhin raus aus unserem Programm.

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